Die aus 850 Objekten bestehende Kunstsammlung des verstorbenen russischen Musikers Mstislaw Rostropowitsch wurde in London bei Sotheby´s verkauft und der russische Geschäftsmann und Milliardär Alisher Usmanow hat sie noch vor der offiziellen Auktion erworben.
Der aus Taschkent stammende Usmanow will damit nicht seine eigenen Gemächer zieren, sondern die Sammlung komplett dem russischen Staat schenken.
Sie soll künftig im St. Petersburger Konstantin-Palast beheimatet sein.
Der Kreml ist hocherfreut und will sich erkenntlich zeigen.
Kunst-Schenkungen an den Staat sind weltweit nichts beonderes.
Aber in diesem Fall bleibt ein bitterer Beigeschmack.
Der Leumund Usmanows weist dunkle Flecken auf und ihm werden gar Verbindungen zum organisierten Verbrechen nachgesagt.
Montag, 8. Oktober 2007
Hinterfragt Kunst den Sponsor?
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